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Béchamel

Küchenfachbegriffe
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Definition

Was ist Béchamel?

Die Béchamel ist eine der klassischen Grundsaucen der französischen Küche und gehört zu den sogenannten "Muttersaucen". Sie wird aus einer Mehlschwitze, bestehend aus Butter und Mehl, sowie Milch hergestellt und zeichnet sich durch ihre cremige Konsistenz und ihren milden Geschmack aus. Diese Sauce bildet die Basis für viele Gerichte und ist in der Gastronomie von großer Bedeutung, da sie vielfach variiert werden kann, um unterschiedliche Geschmäcker und Texturen zu erzielen.

Warum ist Béchamel wichtig in der Gastronomie?

In der deutschen Gastronomie spielt die Béchamel eine zentrale Rolle, insbesondere in der Zubereitung von Aufläufen, Gratins und Pasta-Gerichten. Sie verleiht den Speisen nicht nur eine angenehme Cremigkeit, sondern dient auch als Bindemittel für viele andere Zutaten. Durch ihre vielseitige Anwendbarkeit ist die Béchamel nicht nur in der gehobenen Gastronomie, sondern auch in der traditionellen deutschen Küche präsent. So findest du sie in Gerichten wie Lasagne, Käsespätzle oder auch als Grundlage für diverse Gemüse- und Fischaufläufe.

Praktische Anwendung der Béchamel im Arbeitsalltag

Die Zubereitung einer perfekten Béchamel ist eine grundlegende Fähigkeit, die jeder Küchenchef und Koch beherrschen sollte. Die Basis besteht aus gleichen Teilen Butter und Mehl, die zunächst in einem Topf bei schwacher Hitze zu einer Mehlschwitze verrührt werden. Anschließend wird die Milch unter ständigem Rühren hinzugefügt, um Klumpen zu vermeiden. Sobald die Sauce aufgekocht ist, solltest du sie mindestens 10 Minuten köcheln lassen, damit das Mehl gut durchgekocht ist und die Sauce die richtige Konsistenz erreicht.
  • Um das Aroma zu verfeinern, kannst du Gewürze wie Muskatnuss oder Pfeffer hinzufügen.
  • Für eine noch cremigere Konsistenz kannst du zusätzlich Sahne einrühren.
Die Béchamel eignet sich auch hervorragend als Grundlage für andere Saucen, wie zum Beispiel Käsesauce oder Mornay-Sauce, die mit Käse verfeinert wird.

Tipps für den Arbeitsalltag

Um die Zubereitung der Béchamel zu erleichtern, achte darauf, die Milch vorher leicht zu erwärmen. Das verhindert, dass die Sauce klumpig wird. Wenn du die Béchamel im Voraus zubereitest, kannst du sie mit einer Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Zudem solltest du beim Kochen stets die Temperatur im Auge behalten, um ein Anbrennen zu vermeiden. Abschließend ist es wichtig, bei der Verwendung von Béchamel kreativ zu sein und neue Variationen auszuprobieren, um deine Gerichte aufzupeppen.

Fazit

Die Béchamel ist mehr als nur eine Grundsauce; sie ist ein unverzichtbares Element in der deutschen Gastronomie und ein Zeichen für handwerkliches Können in der Küche. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einem wichtigen Werkzeug für Köche, die auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind. Wenn du die Béchamel beherrschst, eröffnen sich dir zahlreiche Möglichkeiten, deine kulinarischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und deine Gäste zu beeindrucken.

Beispiel

In einem kleinen Restaurant in Bayern bereitest du für den wöchentlichen Pasta-Abend eine Béchamel für die Lasagne vor. Während du die Sauce rührst, fügst du etwas Muskatnuss hinzu, um den Geschmack zu intensivieren. Deine Gäste sind begeistert von der cremigen Konsistenz und dem vollmundigen Aroma, was zu einem hervorragenden Feedback führt und die Wiederholung des Gerichts in der kommenden Woche sichert.

Tipps & Hinweise

Um die Zubereitung der Béchamel zu erleichtern, erwärme die Milch vorher leicht. So vermeidest du Klumpenbildung. Wenn du die Béchamel im Voraus zubereitest, decke sie mit Frischhaltefolie ab, um eine Hautbildung zu verhindern. Achte beim Kochen auf die Temperatur, um ein Anbrennen zu vermeiden und sei kreativ, indem du die Sauce mit verschiedenen Gewürzen verfeinerst.